Wir über uns

Aktuell (Sommer 2013)

Der weiter unten angesprochene "Männermangel" besteht jetzt nicht mehr. Mit je neun Bässen und Tenören sind wir inzwischen recht komfortabel ausgestattet. Mit 14 Stimmen im Alt und 20 im Sopran sind die Frauenstimmen natürlich noch besser besetzt. Insgesamt hat der Chor eine optimale Besetzung, deswegen herrscht zurzeit ein Aufnahmestopp. Erfahrene Chorsänger/innen sind dennoch willkommen, über eine eventuelle Aufnahme entscheidet unser Chorleiter.


Himmlische Klänge

Seit nunmehr über 14 Jahren macht der Gospelchor "S(w)ing & Praise", anfangs noch namenlos und unter der Leitung des damaligen Kirchenchorleiters Klaus Angerstein, den himmlischen Heerscharen Konkurrenz.

Ende 1997, knapp 3 Jahre nach der Gründung, übernahm Christian Zatryp als Musikstudent mit gerade einmal 19 Lenzen, aber dennoch schon erfahren am Pult, mit erstaunlichem Engagement, musikalischem Talent und beachtlichen Führungsqualitäten das Dirigat. Aus den anfänglich 30 Mitgliedern wurden im Laufe der folgenden Jahre ein heute 50-köpfiger, stimmgewaltiger Chor, in dem Sängerinnen und Sänger aller Altersklassen, von etwa 16 - 60, Spirituals, Gospels und neues geistliches Liedgut mit großem Stimmeinsatz und viel Herz proben - Abstecher in die Musicalszene nicht ausgeschlossen. Selbst der eine oder andere "Ausrutscher" in Form von nicht ganz himmlischen "Ohrwürmern" gehört zum umfangreichen Repertoire und wird vom Publikum geschätzt.

Christian Zatryp, der nach erfolgreich abgeschlossenem Musik- und Germanistikstudium nunmehr auch noch hinter anderen Pulten steht, hat es immer noch nicht aufgegeben, seinen "Lieblingschor" (O-Ton Christian) mit Stimmbildung, Einzelproben für Solisten und solche, die es werden wollen, auf ein noch besseres stimmliches Niveau zu bringen.

Tradition von "S(w)ing & Praise" sind die seit 1999 regelmäßig stattfindenden Herbstkonzerte in St. Peter, Alstaden und die Teilnahme am Treffen der Chöre zu Gunsten von Amnesty Internatonal in der Lutherkirche. Auftritte bei Hochzeiten, Pfarrfesten, Weihnachtsmärkten und natürlich in Gottesdiensten sind immer wieder Anlässe, Neues zu präsentieren. Ein solcher Höhepunkt war zum Beispiel der Auftritt im Essener Münster 2002, auf Einladung von Bischof Luthe, der den Chor beim Firmgottesdienst in St. Peter gehört und gleich engagiert hatte!

Bei Chorfreizeiten einmal jährlich werden neue Stücke intensiver als sonst möglich geprobt - gerne auch mal bis in die Nacht erfüllen dann himmlische Klänge die gastlichen Häuser...

Singen im Chor hat durchaus nicht immer nur mit Musik zu tun...

Der Chor trägt und finanziert sich selbst, u. a. auch durch Spenden nach den eintrittsgeldfreien Konzerten und den Verkauf lizenzierter CDs, Mitschnitten von Auftritten, Konzerten oder Studioaufnahmen. Der Chor freut sich, die Räume des Gemeindehauses St. Peter nutzen zu dürfen, wo er jeden Montag von 20.00-21.45 Uhr probt.

Lust aufs S(w)ingen bekommen? Das wäre himmlisch!

Ulla Vondung

Artikel im Pfarrbrief der Pfarrei Herz-Jesu Oberhausen 2009


Do YOU have the spirit...?

...Do you have the spirit of god? It's a good, good feeling way down in your soul when you're walking in the spirit of god!

Mit dem berühmten Gospel "Walking in the Spirit" kann man das Motto des Gospelchores S(w)ing & Praise aus Oberhausen-Alstaden wohl treffend beschreiben, obwohl man stattdessen auch "... Singing in the spirit of god" einsetzen könnte, denn bei einem Besuch der Proben oder der Konzerte kann so manches Auditorium feststellen, dass jedes einzelne Mitglied des Chores, wie auch der Chorleiter Christian Zatryp, mit Herzblut bei der Sache ist. 

Montag, 20.00 Uhr: Im Saal des Gemeindehauses St. Peter herrscht Stimmengewirr, lautes Gelächter, hier und da werden noch ein paar Stühle für die Chorprobe zusammengerückt, und schon beginnt Christian die Probe mit ein paar Tönen vom Piano, bis sich auch das letzte Chormitglied zu einem nach Stimmen (Sopran, Alt, Tenor, Bass) geordneten Platz begeben hat. Kurz werden organisatorische Themen, wie anstehende Konzerte, z. B. Benefizkonzerte für Amnesty International oder den Amazonasverein be- und Lob und Kritik von vorangegangenen Konzerten ausgesprochen, und schon geht es mit dem Einsingen los: 

Sechs imaginäre Walnussschalen (oder auch nach Art des Chorleiters Verschlüsse eines gern getrunkenen französischen Wässerchens, das mit V beginnt, an dieser Stelle jedoch kein Name...) werden mit einem lauten, langen "F" weggepustet oder ein Nudelgericht oder die "Signora" die Tonleiter rauf und runter besungen. Bevor das eigentliche Proben von den Liedern, in denen es (noch) Schwachpunkte gibt, das wie in jedem Chor abläuft, mit dauerhaften Wiederholungen bis hin zur "Vollendung" der Stücke, beginnt, verteilen sich die Sänger/innen im Raum. Dann geben sie ein gut sitzendes Stück, das allen, auch denen die nicht so lange dabei sind, bekannt ist, wie "Top of the World", das schon lange ein fester Bestandteil des Repertoires, das Christian als Mix aus "Gospel, Spiritual, Neues Geistliches Lied und Ausflügen in die Popmusik" beschreibt. Er muss es wissen, studiert er doch Musik an der Folkwang-Universität in Essen, leitet Chöre, die sich in ihrer Richtung unterscheiden, wie den Madrigalchor und eben auch den Gospelchor S(w)ing & Praise. 

Dieser wurde im Jahre 1995 aber nicht von ihm, sondern von dem damaligen Leiter des Kirchenchores der Gemeinde, Klaus Angerstein, unter dem schlichten Namen "Gospelchor St. Peter" und mit 15 singfreudigen Stimmen gegründet. "Zaghaft, aber dennoch positiv" entwickelte sich die Resonanz, wie es Maria Mayer, eine der älteren Sängerinnen, die seit 1995 dazu gehört, beschreibt. Als Klaus Angerstein im Jahr 1998 aufgrund von Differenzen zwischen ihm und Gemeindemitgliedern St. Peter und damit auch den Chor verließ, musste schnellstens Ersatz gesucht werden, der mit Christian Zatryp auch gefunden wurde. Er selbst wagte als 19-jähriger einen "Sprung ins kalte Wasser". 

Bis heute ist die Mitgliederzahl auf 45 Mitglieder zwischen 15 und 59 angewachsen. Die meisten der gospelbegeisterten Jugendlichen sind durch Eltern und/oder Geschwister zum Chor gekommen. S(w)ing & Praise ist auch so etwas wie ein "Familienbetrieb", was auch die gute Gemeinschaft und Stimmung, die bei den Proben und bei Auftritten herrscht und die laut Maria Mayer bei vielen anderen Chören fehlt, ausmacht. Dafür schätzt sie sie umso mehr... Auch das Publikum wird größer, S(w)ing & Praise ist schon über die Stadtgrenzen bekannt: Sogar eine Hochzeitsplanerin, ganz im Stil des Films "Wedding Planner" ist schon auf den Chor aufmerksam geworden. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt im Essener Münster auf Einladung des Essener Bischofs Luthe 2002, und auch das spontane Benefizkonzert am 06.04.2003 der drei von Christian Zatryp geleiteten Chöre, das aus aktuellem Anlass, dem Irak-Krieg, organisiert wurde, war ein voller Erfolg. 1700 Euro konnten an Hilfsprojekte im Irak gespendet werden. 

Trotz allem gibt es ein kleines Problem mit der Männerquote, die mit 14 Männerstimmen zu 31 Frauenstimmen deutlich zu niedrig ist. Was ist denn so schwer oder schlimm, in einem Chor mitzusingen? Ihr seht, es kann Spaß machen, bleibt also nur noch eine Frage zu klären: Do you have the spirit?

Alexandra Dziwis

Artikel in der Schülerzeitung "International Brainstorm" am Elsa-Brändström-Gymnasium, 2003
(redaktionelle Änderungen: Petra Maria Mayer 2008)


Wir über uns

Im Februar 1995 wurde der Gospelchor von Klaus Angerstein, dem damaligen Leiter des Kirchenchores, zusammen mit einigen Chormitgliedern und anderen Interessenten gegründet. Das Bestreben war, neben der traditionellen Kirchenmusik ein anderes Angebot zu schaffen, das vor allem jüngere Leute ansprechen sollte, zum Zuhören ebenso wie zum Mitsingen. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden, schnell wuchs der Chor auf ca. 30 Mitglieder an und wurde bald über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. In Messen und auf Hochzeiten - nicht nur in Nachbargemeinden: die weiteste Reise führte nach Wevelinghofen bei Grevenbroich - konnte der Chor sein reichhaltiges Repertoire vorstellen: Gospels, Spirituals und neues kirchliches Liedgut.

Als Klaus Angerstein 1998 die Gemeinde verließ, übernahm der damals 19-jährige Musikstudent Christian Zatryp die Leitung des Gospelchors. In der Folgezeit gab es eine stetige Weiterentwicklung. Mit Talent und Engagement brachte der junge Musiker seinen Chor auf ein stimmliches Niveau, das keinen Vergleich mit anderen Laienchören zu scheuen braucht. Das bewährte Repertoire wurde durch ein paar "weltliche Ohrwürmer" ergänzt.

Schon Tradition (seit 1999) ist das "Herbstkonzert" im November, bei dem der Gospelchor sein aktuelles Repertoire der Gemeinde und Freunden von Nah und Fern vorstellt. Der Eintritt ist frei; es findet eine Türkollekte statt, der Erlös kommt zur Hälfte der Kirchenmusik der Gemeinde zugute, die andere Hälfte wird für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. 2001 wurde erstmals das Konzert zusammen mit einem anderen Chor durchgeführt, und zwar dem Kammerchor "salto chorale" aus Duisburg. Ein Mitschnitt dieses Auftritts ist auf einer CD erhältlich, die gegen eine Spende abgegeben wird. Auch von anderen Konzerten gibt es Live-Mitschnitte auf CD.

Höhepunkt des Jahres 2002 war ein Auftritt im Essener Münster am 19. Februar auf persönliche Einladung von Bischof Luthe, der den Chor anlässlich unseres Firmgottesdienstes kennen gelernt hatte. 2003 war das Benefizkonzert zugunsten der Kriegsopfer im Irak gemeinsam mit dem Kirchenchor St. Anna Ratingen-Lintorf und dem Madrigalchor Moers-Kappellen das herausragende Ereignis, 2004 der Open-Air-Gottesdienst in der OLGA anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Großstadt Oberhausen. 2005 wurde aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Gospelchors in der Kirche St. Peter eine professionelle CD aufgenommen, siehe "Unsere aktuelle CD".

Die Chorproben sind Montags um 20 Uhr im Gemeindehaus St. Peter. Hier treffen sich fröhliche Leute aller Altersgruppen zwischen 15 und über 60. Junge und Junggebliebene, die Freude an der Gospelmusik haben, sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.

 

Stand: 22.10.2013

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